Schematische Darstellung einer Kleinkläranlage im Querschnitt mit belüftetem Behälter und integrierter Reinigungstechnik

Ihre Klein­klär­an­la­ge in NRW und Meck­len­burg-Vor­pom­mern.

Dülk & Kosub plant, lie­fert und instal­liert Klein­klär­an­la­gen und klei­ne Klär­an­la­gen für 1 bis 1.000 Ein­woh­ner­wer­te. Wir unter­stüt­zen pri­va­te, gewerb­li­che und öffent­li­che Kun­den beim Neu­bau, bei der Nachrüstung und Sanie­rung sowie bei der regel­mä­ßi­gen War­tung bestehen­der Anlagen.

Unser Ein­satz­ge­biet liegt schwer­punkt­mä­ßig in Nord­rhein-West­fa­len und Meck­len­burg-Vor­pom­mern. Auf Wunsch über­neh­men wir auch die Bera­tung vor Ort und die erfor­der­li­che Abwick­lung mit den zustän­di­gen Stellen.

Für die Pla­nung berück­sich­ti­gen wir ins­be­son­de­re fol­gen­de Punkte:

  • Für wie vie­le Ein­woh­ner­wer­te muss die Anla­ge aus­ge­legt werden?
  • Wie vie­le Per­so­nen wer­den die Anla­ge tat­säch­lich nutzen?
  • Wel­che Anfor­de­run­gen stellt die zustän­di­ge Behörde?
  • Ist ein Behäl­ter aus Beton oder Kunst­stoff bes­ser geeignet?
  • Wie soll das gerei­nig­te Was­ser abge­lei­tet oder ver­si­ckert werden?

Ger­ne bera­ten wir Sie bereits bei der Aus­wahl der rich­ti­gen Kläranlage.

Unse­re Produkte

Klein­klär­an­la­gen

(1 bis 50 EW)

Klei­ne Kläranlagen

(51 bis 1.000 EW)

Kon­tak­tie­ren Sie uns, um die pas­sen­de Klein­klär­an­la­ge zu finden.

Klein­klär­an­la­gen für unter­schied­li­che Anforderungen

Wir bie­ten Klein­klär­an­la­gen und klei­ne Klär­an­la­gen in ver­schie­de­nen Grö­ßen, Behäl­ter­ar­ten und Rei­ni­gungs­ver­fah­ren an. Wel­che Lösung geeig­net ist, rich­tet sich unter ande­rem nach der Anzahl der ange­schlos­se­nen Per­so­nen, der Nut­zung des Gebäu­des, den ört­li­chen Gege­ben­hei­ten und den Anfor­de­run­gen der zustän­di­gen Behörde.

Klein­klär­an­la­gen eig­nen sich ins­be­son­de­re für Wohn­häu­ser und klei­ne­re Gebäu­de, die nicht an die öffent­li­che Kana­li­sa­ti­on ange­schlos­sen wer­den können.

Wir lie­fern Kom­plett­an­la­gen aus Beton oder Kunst­stoff und prü­fen, ob sich vor­han­de­ne Behäl­ter für eine Nachrüstung eignen.

Für grö­ße­re Wohn­an­la­gen, Gewer­be­be­trie­be und öffent­li­che Ein­rich­tun­gen pla­nen wir klei­ne Klär­an­la­gen mit bis zu 1.000 Einwohnerwerten.

Die Anla­ge wird indi­vi­du­ell auf die anfal­len­de Abwas­ser­men­ge und die jewei­li­gen betrieb­li­chen Anfor­de­run­gen ausgelegt.

Wel­ches Klär­ver­fah­ren ist das rich­ti­ge?

Das geeig­ne­te Rei­ni­gungs­ver­fah­ren hängt von der Aus­las­tung, der Nut­zung des Gebäu­des, dem vor­han­de­nen Behäl­ter und den behörd­li­chen Anfor­de­run­gen ab. Dülk & Kosub ver­gleicht die infra­ge kom­men­den Ver­fah­ren und emp­fiehlt eine tech­nisch und wirt­schaft­lich pas­sen­de Lösung.

SBR‑, SBR PLUS‑, Fest­bett- oder Wirbelschwebebett-Verfahren

Wir bie­ten Ihnen Klär­an­la­gen nach drei ver­schie­de­nen Ver­fah­ren an: Das SBR PLUS (SSB-Ver­fah­ren), SBR-Ver­fah­ren und das Fest­bett- und Wirbelschwebebett-Verfahren.

Wann kommt das SBR-Ver­fah­ren zur Anwendung?

Das SBR-Ver­fah­ren eig­net sich sowohl für neue Kom­plett­an­la­gen als auch für die Nachrüstung vor­han­de­ner Mehr­kam­mer­gru­ben. Es kann an unter­schied­li­che Belas­tun­gen ange­passt wer­den und kommt unter ande­rem bei Wohn­ge­bäu­den, Gas­tro­no­mie­be­trie­ben und sai­so­nal genutz­ten Unter­künf­ten zum Einsatz.

Eine Kam­mer über­nimmt die mecha­ni­sche Vor­klä­rung. Danach wird das Abwas­ser in den bio­lo­gi­schen Klär­be­reich trans­por­tiert. Wäh­rend die­ses Vor­gangs und auch noch eini­ge Zeit danach wird der bio­lo­gi­sche Klär­be­reich belüf­tet. Das heißt, Sau­er­stoff wird gezielt zuge­setzt. Dadurch „belebt“ sich der Schlamm und die Mikro­or­ga­nis­men ver­rich­ten ihr rei­ni­gen­des Werk. Nach der Belüf­tung folgt eine Ruhe­pha­se. Dabei trennt sich das kla­re Was­ser vom Belebt­schlamm. Nun wird zuerst eine genau defi­nier­te Men­ge des gerei­nig­ten Abwas­sers abge­lei­tet. Dann wird der über­schüs­si­ge Teil des Belebt­schlamms in die ers­te Kam­mer zurück­be­för­dert. Der bio­lo­gi­sche Klär­be­reich kann nun erneut „beschickt“ werden.

Wann kommt das SBR-PLUS-Ver­fah­ren zur Anwendung?

Das SBR-PLUS-Ver­fah­ren eig­net sich sowohl für Neu­an­la­gen als auch für die Nachrüstung bestehen­der Abwas­ser­be­häl­ter mit und ohne Trenn­wand und gerin­gen Stör­stof­fen. Beim SBR-PLUS-Ver­fah­ren wer­den alle vor­han­de­nen Kam­mern belüf­tet. Dadurch kann die Geruchs­ent­wick­lung deut­lich ver­rin­gert werden.

Alle bereits vor­han­de­nen Kam­mern wer­den belüf­tet. Dadurch gibt es kei­ne klas­si­sche unbe­lüf­te­te Vor­klä­rung mehr, was zu einer deut­li­chen Geruchs­ver­min­de­rung führt. Wäh­rend des Rei­ni­gungs­pro­zes­ses wird das Abwas­ser­ge­misch mit Sau­er­stoff ange­rei­chert und die Bak­te­ri­en ver­rich­ten ihre Arbeit. Nach einer Ruhe- bzw. Absetz­pha­se wird gerei­nig­tes Abwas­ser ent­spre­chend der EW-Zahl aus der Klär­an­la­ge geho­ben und einer Vor­flut oder Ver­rie­se­lung zugeführt.

Zuströ­men­des neu­es Abwas­ser wird direkt in den Rei­ni­gungs­pro­zess eingebunden.

Wann kommt das Fest­bett- oder Wir­bel­schwe­be­bett-Ver­fah­ren zur Anwendung?

Das Fest­bett- oder Wir­bel­schwe­be­bett-Ver­fah­ren eig­nen sich beson­ders bei schwan­ken­der Aus­las­tung, bei­spiels­wei­se in Wochen­end- und Feri­en­häu­sern. Sie kön­nen außer­dem für bestimm­te gewerb­li­che und indus­tri­el­le Abwäs­ser ein­ge­setzt wer­den. Ob das Ver­fah­ren geeig­net ist, prü­fen wir anhand der tat­säch­li­chen Abwas­ser­zu­sam­men­set­zung und Nutzung.

Die ers­te Kam­mer über­nimmt die mecha­ni­sche Vor­klä­rung. Danach wird das Abwas­ser im frei­en Durch­fluss zur bio­lo­gi­schen Rei­ni­gung in die zwei­te Kam­mer gelei­tet. Hier sind am Boden Belüf­ter ange­bracht, die das Abwas­ser in regel­mä­ßi­gen Abstän­den mit einer genau ange­pass­ten Luft­men­ge ver­mi­schen. Über den Belüf­tern ist das getauch­te Fest­bett instal­liert. Dar­auf sie­deln sich die im Abwas­ser leben­den Mikro­or­ga­nis­men groß­flä­chig als „Bio­film“ an. In die­sem Ver­bund leis­ten sie bei exak­ter Sau­er­stoff­zu­fuhr eine aus­ge­zeich­ne­te Rei­ni­gung. Auf­strö­men­de Luft löst über­schüs­si­ge Mikro­or­ga­nis­men immer wie­der vom Fest­bett. Die­se wer­den mit dem bio­lo­gisch gerei­nig­ten Was­ser in die drit­te Kam­mer zur Nach­klä­rung gespült. Dort set­zen sie sich am Boden als Über­schuss­schlamm ab, den ein Druck­luft­he­ber zurück in die ers­te Kam­mer beför­dert. Anschlie­ßend ver­lässt das gerei­nig­te Was­ser die Anlage.

Pla­nung, Ein­bau, Nachrüstung und War­tung aus einer Hand

Kom­plett­an­la­gen

Wir pla­nen und instal­lie­ren Klein­klär­an­la­gen und klei­ne Klär­an­la­gen von 1 bis 1.000 Ein­woh­ner­wer­ten. Abhän­gig von Grund­stück, Grund­was­ser­stand und Ein­bau­si­tua­ti­on kom­men Behäl­ter aus Beton oder Kunst­stoff infrage.

Nachrüstung und Sanierung

Eine vor­han­de­ne Mehr­kam­mer­gru­be muss nicht immer voll­stän­dig ersetzt wer­den. Wir prü­fen den Zustand des Behäl­ters und klä­ren, ob eine fach­ge­rech­te Nachrüstung oder Sanie­rung mög­lich und wirt­schaft­lich sinn­voll ist.

War­tung und Service

Wir über­neh­men die regel­mä­ßi­ge Kon­trol­le und fach­ge­rech­te War­tung Ihrer Klein­klär­an­la­ge. Die durch­ge­führ­ten Arbei­ten und Mess­wer­te wer­den in einem War­tungs­pro­to­koll dokumentiert.

Bera­tung und Abwicklung

Wir bera­ten Sie vor Ort, unter­stüt­zen bei der Aus­wahl der pas­sen­den Anla­ge und beglei­ten die Abstim­mung mit den zustän­di­gen Behör­den und wei­te­ren Beteiligten.

Fachgerechte Installation und Wartung einer Kleinkläranlage durch Dülk & Kosub

Ver­ein­ba­ren Sie gleich einen Termin!

Häu­fi­ge Fra­gen zu Kleinkläranlagen

Das hängt unter ande­rem von der Anzahl der ange­schlos­se­nen Per­so­nen, der Nut­zung des Gebäu­des, dem Grund­stück, der vor­han­de­nen Anla­ge und den behörd­li­chen Vor­ga­ben ab. Wir prü­fen die­se Vor­aus­set­zun­gen und emp­feh­len eine geeig­ne­te Lösung.

Vie­le bestehen­de Mehr­kam­mer­gru­ben kön­nen mit moder­ner Klär­tech­nik nach­ge­rüs­tet wer­den. Vor­aus­set­zung ist, dass der Behäl­ter aus­rei­chend groß, stand­si­cher und in einem geeig­ne­ten Zustand ist. Das prü­fen wir vor Ort.

Beton­be­häl­ter sind robust und auf­grund ihres Gewichts gut gegen Auf­trieb geschützt. Kunst­stoff­be­häl­ter sind leich­ter und las­sen sich häu­fig ein­fa­cher trans­por­tie­ren und ein­bau­en. Wel­che Aus­füh­rung bes­ser geeig­net ist, hängt von der Zufahrt, dem Grund­was­ser­stand und den Gege­ben­hei­ten des Grund­stücks ab.

Die Kos­ten rich­ten sich nach der erfor­der­li­chen Anla­gen­grö­ße, dem gewähl­ten Klär­ver­fah­ren, dem Behäl­ter, den Erd­ar­bei­ten und den ört­li­chen Gege­ben­hei­ten. Nach Prü­fung die­ser Fak­to­ren erstel­len wir ein indi­vi­du­el­les Angebot.

Das erfor­der­li­che War­tungs­in­ter­vall ergibt sich aus der Zulas­sung der Anla­ge und den Vor­ga­ben der zustän­di­gen Behör­de. Wir kon­trol­lie­ren die tech­ni­schen Kom­po­nen­ten, prü­fen die Funk­ti­on der Anla­ge und doku­men­tie­ren die Ergebnisse.

Ja. Wir unter­stüt­zen bei der tech­ni­schen Pla­nung und beglei­ten die erfor­der­li­che Abstim­mung mit den zustän­di­gen Stellen.

Erhal­ten Sie eine per­sön­li­che Beratung.

Wir küm­mern uns um Ihre Klein­klär­an­la­ge in unse­rem Ein­satz­ge­biet in Nord­rhein-West­fa­len und Mecklenburg-Vorpommern.